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Es ist höchste Zeit aufzuwachen!
Wenn man sich ansieht welches unermessliche Leid durch rechte, neoliberale Politik gerade in vielen Ländern der Welt entsteht fühlt man sich ohnmächtig und hilflos. Wer Multimilliardäre zulässt akzeptiert auf der anderen Seite tiefe Armut. Multimilliardäre entwickeln Allmachtsfantasien die die Demokratie und unsere Fundamente aushebeln.
Ungleichheit (z. B. bei Einkommen, Vermögen, Bildung oder Chancen) entsteht durch viele Faktoren. Deshalb braucht es mehrere Maßnahmen gleichzeitig. Wichtige Ansatzpunkte sind:
1. Gerechtere Steuern und Umverteilung
2. Bessere Bildung für alle
3. Faire Arbeitsbedingungen
4. Zugang zu Grundbedürfnissen
5. Gleichstellung und Antidiskriminierung
6. Politische Beteiligung stärken
Kurz gesagt: Ungleichheit lässt sich verringern durch eine Mischung aus gerechter Steuerpolitik, guter Bildung, fairer Arbeit, sozialer Sicherheit und politischer Teilhabe.
Auch wenn Österreich einen starken Sozialstaat hat, gibt es mehrere Bereiche, in denen noch deutliche Ungleichheit besteht:
1. Unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen
Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch deutlich weniger als Männer.
Gründe dafür sind z. B.:
2. Vermögensunterschiede
Nicht nur Einkommen, sondern auch Vermögen ist ungleich verteilt.
Das hängt oft mit geringeren Einkommen, Teilzeit und längeren Familienpausen zusammen.
3. Große Unterschiede beim Vermögen insgesamt
Auch zwischen reichen und armen Haushalten gibt es große Unterschiede.
Das führt dazu, dass Wohlstand oft über Generationen weitergegeben wird und auf der anderen Seite Armut vererbt wird, weil es kein entkommen aus unteren Schichten gibt.
4. Bildungs- und Chancenunterschiede
Auch im Bildungssystem gibt es Unterschiede:
Das führt später zu unterschiedlichen Karrierechancen.
Zusammengefasst:
Die größten Ungleichheitsprobleme betreffen vor allem:
1. Kaum Steuern auf Vermögen
In Österreich gibt es nur wenige Steuern auf Vermögen.
Beispiele:
Dadurch können große Vermögen über Generationen ohne eigene Leistung weitergegeben werden.
2. Erbschaften spielen eine große Rolle
Ein großer Teil des Vermögens entsteht nicht durch Arbeit, sondern durch Erbschaften oder Schenkungen.
3. Einkommen aus Kapital wächst schneller
Reiche Menschen verdienen Geld durch:
Diese arbeitslosen Kapitalerträge wachsen schneller als normale Löhne.
Dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen reich und arm immer weiter und vor allem immer schneller.
Kurz gesagt:
Österreich hat enorme Vermögensunterschiede, weil
Verteilung des gesamten Vermögens in Österreich
Reichste 10 % der Haushalte
Ärmste 50 % der Haushalte
Das bedeutet: Die Hälfte der Bevölkerung besitzt fast nichts, während ein kleiner Teil den Großteil des Vermögens hält.
Konzentration bei den Superreichen
Ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung hat also extrem viel Vermögen.
Kurz zusammengefasst:
| Gruppe | Anteil am Vermögen |
| reichstes 1 % | ca. 40 % |
| reichste 10 % | über 50 % |
| ärmste 50 % | ca. 4 % |
Deshalb sagen viele Studien, dass Österreich eine der höchsten Vermögensungleichheiten im Euroraum hat.
Warum das wichtig ist
Solche Unterschiede können Folgen haben:
Deshalb muss Politik und Wirtschaft in Österreich folgende Maßnahmen unterstützen:
Für alle genannten Punkte steht die SPÖ. Da muss es egal sein, ob der Spitzenkandidat Hinz oder Kunz heißt! Es geht um die Menschen, um die Demokratie und die Zukunft der nächsten Generationen!